3 Jahren Gefängnis für Extasy Händler
Laut Diario de Ibiza hat ein 22 jähriger Italiener hat wegen des Verkaufs von Extasy diese Woche eine Strafe von 3 Jahren Zuchthaus akzeptiert nachdem die Staatsanwaltschaft 5 Jahre gefordert hatte. Der junge Mann wurde im Space von einem Türsteher beim Drogenhandel erwischt. Bei der weiteren Untersuchung wurden 28 Extasy Pillen beim Täter entdeckt. Der Täter muss die Strafe allerdings nicht sofort antreten. Wenn er sich einer Entzugskur unterwirft und diese erfolgreicg abschließt, wird die Gefängnisstrafe obsolet. So gnädig sind die Gerichte eher selten. In diesem Fall dürfte die Jugend des Täters für die Milde des Urteils ausschlaggebend gewesen sein.
Es gab ein weiteres Urteile gegen einen Drogenhändler in dieser Woche. Ein Engländer aus Sant Antoni wurde zu 3 Jahren wegen des Besitzes und Handels von 64 Extasypillen verurteilt. Ursprünglich wurden 5 Jahre und 10 Monate gefordert. Der Angeklagte hatte sich aber ebenso bereit erklärt an einem Entzugsprogramm teilzunehmen, was sich mildernd auf die Strafe auswirkte.
Alles in allem erschreckend harte Urteile, wenn man bedenkt, dass es sich um kleine Fische handelt. Die Hintermänner, die die Insel jedes Jahr mit Drogen überfluten müßten bei solchen Strafmaßen für ein paar Pillen mehrfach lebenslänglich bekommen. Aber lassen wird das. Es ist ein altes Thema, das mit dem Nightlife und den Clubs zu tun hat. Und das sich wohl nicht ändern lässt.
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am 24. Januar 2007 unter Allgemein, Party & Clubs abgelegt von Autor Jochen



