Cala Olivera
Die Cala Olivera ist für mich der wirklich einsamste und abgelegenste Strand der Insel. In der Hauptsaison kann es aber vorkommen, dass der Strand trotzdem sehr voll wird. Da viele der Residenten von Roca Llisa und Insider den kleinen Strand anfahren.
Allein die Zufahrt gestaltet sich interessant. Um den Strand zu erreichen muss man nämlich über das Gelände der privaten Nobel-Urbanisation Roca Llisa fahren. Schon auf der Straße nach Roca Llisa wird einem bewußt, dass man besonderes Terretorium betritt. Ein Schild macht darauf aufmerksam, dass man per Video überwacht wird. Es folgt ein Checkpoint mit Wachhäuschen und Schranke. Ein Wachmann überprüft jeden der das Gelände betritt. Da die Cala Olivera aber laut Gesetz öffentlich zugänglich sein muss, wird man eingelassen, wenn man sagt, dass man dort hin möchte. Innerhalb der Anlage ist der Weg ausgeschildert. Spätestens wenn man die noblen Asphaltstraßen der Urbanisation verlässt und auf einem ca. 2 km langen Schotterweg fährt, weiss man dass man richtig ist. Es geht steil zum Strand hinunter.
Angekommen erwartet den Besucher etwas ganz besonderes. Die Cala Olivera ist meines Wissens der einzige echte Badestrand ohne Kiosk, Liegen und Sonnenschirme. Hier treffen sich Insider die absolute Ruhe schätzen. Auch sehr viele FKK Gäste liegen in den Klippen rings um den kleinen Kiesstrand, der mit kritallklarem Wasser und ring herum Natur auswartet. Ein absolutes Paradies für Nudisten.
Wie gesagt kann der Strand trotz seiner Abgeschiedenheit überfüllt sein. Auch die Parkmöglichkeiten sind begrenzt.
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